Alarmanlagen & Einbruchmeldetechnik

Gerade in einer Stadt wie Berlin können Einbrüche jeden treffen – alle 2 Minuten ein Einbruch.
Alarmanlagen, Einbruchmeldeanlagen & Überfallmeldeanlagen können den Zahlen entgegenwirken.

Einbruchschutz wirkt

Mit einer Alarmanlage gesichertes Objekt, der Aufkleber als erster Einbruchsschutz

Eine elektronische Sicherung soll zum einen den potentiellen Einbrecher im Voraus abschrecken und zum anderen die Einbruchdauer auf ein Minimum reduzieren. Die verkürzte Einbruchsdauer begrenzt den durch Diebstahl und Vandalismus entstandenen Schaden, da den Einbrechern nicht mehr ausreichend Zeit bleibt alles zu durchsuchen. Die meisten Einbrüche werden nach Auslösung der Sirenen sogar abgebrochen. Eine Einbruchmeldeanlage kann außerdem durch zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise einen Überfallschalter im Schlafzimmer, erweitert werden. Dieser alarmiert bei Betätigung sowohl die Polizei, als auch die Feuerwehr, wodurch im Falle einer Verletzung, zum Beispiel durch Messerstiche, wertvolle, unter Umständen lebensrettende Zeit eingespart wird. Weitere Aufrüstungsfunktionen einer elektronischen Sicherung sind Toröffnungsautomatik, Zutrittskontrolle, automatische Lichtsteuerung bei Auslösen des Alarms und Kühlgeräteüberwachung.

 

Einbrüche – Auszug polizeiliche Kriminalstatistik (PKS 2003)

  • 123.280 Wohnungen
  • 117.987 Büros und Fabrikationsräume
  • 91.845 Boden- und Kellerräume
  • 56.676 Verkaufsräume
  • 37.291 Gaststätten, Hotels, Kioske u.ä
  • 35 % der Wohnungseinbrüche finden tagsüber statt
  • 11 -14 Uhr ist die Haupteinbruchszeit
  • Hauptsaison für Einbrecher sind die Herbst- und Wintermonate!

    Einbruchstatistik in NRW 2002:

  • Juli/August monatlich ca. 2.300 Einbrüche
  • Dezember/Januar monatlich ca. 5.100 Einbrüche (+120 %)
  • Rund 600 Millionen EUR Schaden durch Einbrüche in Wohnungen und Gewerbe (GDV, 2002)
    Der durchschnittliche Schaden eines Einbruchs beträgt rund 2.000 € (GDV)
    Versicherer regulierten rund 330.000 Einbruchdiebstähle im Jahr 2002,
    im privaten und gewerblichen Bereich (GDV)Wohnungseinbrüche verursachen neben den materiellen Schäden auch einen schweren Eingriff in die Privatsphäre des Opfers mit oft gravierenden psychischen Folgen

    Die Gefahr, in Einfamilienhäusern Opfer eines Einbruchs zu werden, ist 3,5-mal so hoch wie in Mehrfamilienhäusern (Kölner Studie)
    Knapp 80 % der Einbrüche in Einfamilienhäuser werden über Fenster und Fenstertüren verübt (Kölner Studie)
    Ein Einbrecher braucht weniger als zehn Sekunden, um diese zu öffnen (Kölner Studie)
    In Mehrfamilienhäuser dringen 55 % der Täter über die Haustür ein, 45 % kommen durch die Fenster (Kölner Studie)